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Aktivitäten

Alt & Jung

Im letzten Projekt dieses Schuljahres widmen sich die Schülerinnen und Schüler unserer 3. Klassen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Zusammen mit dem Viva Luzern Wesemlin haben wir vor einigen Jahren das Projekt Alt&Jung ins Leben gerufen. Die Lernenden haben diverse Aktivitäten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Viva Luzern unternommen und sie intensiv begleitet. Hier sind ihre Feedbacks:

  • Ich finde es krass, dass Frau B. andauernd vergisst, was sie bereits erzählt hat, die Geschichten aber trotzdem unglaublich detailreich sind.
  • Sie hat oft über ihre Familie geredet. Sie hatte 9 Geschwister, aber nun leben nur noch 2. Auch ihr Mann sei schon früh gestorben.
  • Es war ein interessanter Einblick in den Umgang mit einem Demenzkranken – auch wenn ich alles immer mehrmals erklären musste.
  • Es war ein sehr schönes Erlebnis. Der Mann, den ich begleiten konnte, hat mich behandelt, wie sein eigenes Enkelkind und hat mir die Hände gewärmt, als ich kalt hatte. Er hat sich auch immer wieder erkundigt, wie es mir geht – obwohl es doch eigentlich meine Aufgabe war, ihn zu fragen, ob er sich wohl fühle. Zum Schluss hatte er sich herzlich bei mir bedankt und gesagt, dass er den Ausflug in Erinnerung behalten wird – ich bin mir da nicht so sicher. ;)
  • Mir hat der Nachmittag sehr viel Spass gemacht und ich konnte viel Neues lernen. Ich fand es sehr herausfordernd, mit jemandem zu sprechen, der an Demenz leidet, weil immer wieder dieselben Geschichten kamen. Ich fand ihre Sicht der Dinge spannend.
  • Ich fand den Tag gestern nicht so spannend, weil die Frau, die ich betreuen durfte, kaum etwas hören konnte und überhaupt nicht gesprächig war. Ich hätte sehr gerne mit ihr gesprochen.
  • Mir hat der Ausflug sehr gut gefallen. Auch, dass wir den älteren Menschen ein bisschen helfen konnten und uns mit ihnen unterhalten. Leider war «mein älterer Herr» nicht so gesprächig, aber ich habe von einer anderen Frau erfahren, dass sie im Krieg war.
  • Ich fand es schade, dass ich gestern nicht viel von der älteren Dame erfahren durfte. Sie wollte lieber für sich bleiben und nicht mit mir sprechen. Es war trotzdem ein guter Tag.
  • Ich fand es toll, Dinge von älteren Menschen zu erfahren. Es war ein sehr schöner Ausflug. Ich habe die Aussicht genossen und fand es insgesamt ein tolles Erlebnis.
  • Der Bewohner, den ich begleiten durfte, hat mir über Unfälle von anderen Bewohnern erzählt und dass es für ihn komisch sei, dass immer wieder Leute sterben und neue ins Wohnheim nachrücken.
  • Ich hatte einen sehr lustigen Tag. Die Frau hat mit mir über meine Klassenkameraden gelästert – und über andere Bewohner des Altersheims. Es hat grossen Spass gemacht.
  • Ich fand es bewundernswert, dass die älteren Menschen alles schätzen und sehr dankbar sind. Erstaunlich fand ich, dass die Frau bereits 97 Jahre alt ist und noch immer sehr gut gehen kann. Sie hatte mir von ihren Liebesgeschichten erzählt – beim vierten Mal war’s dann nicht mehr so spannend, wie am Anfang.
  • Ich bin gestern mit einer älteren Dame im Schiff gesessen. Sie hat einen Kaffee getrunken und ich wollte nichts. Sie hat mir dann dauernd etwas angeboten und wollte mir sogar auf eigene Rechnung etwas bestellen, was ich sehr süss fand. Sie hat sich sehr um mich gesorgt. Sie meinte, dass all ihre Enkelkinder schon gross sind und arbeiten und sie den Tag mit uns deshalb besonders geniesst. Und auch mir hat er sehr gut gefallen.
  • Es war spannend zu beobachten, wie die älteren Leute – trotz ihres Alters – noch schnell laufen wollen und sich sogar vordrängeln. Und sie begrüssen jede einzelne Person aus dem Heim, der sie begegnen.
  • Mich hat beeindruckt, dass die Frau immer noch so viele Erinnerungen an ihr Leben hat. Sie hatte ihre ganze Jugend noch im Kopf. Sie hat mir zum Abschluss ihre Nummer gegeben und gemeint, ich solle sie einmal besuchen kommen – und das werde ich auch tun.
  • Ich habe grossen Respekt vor den Pflegern, weil ich gestern sehen konnte, wie anstrengend dieser Beruf sein kann.
  • Ich fand den gestrigen Tag mental sehr anstrengend und bewundere die Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger.
  • Ich habe gestern einen 93-jährigen Mann begleitet. Er wusste sehr viel und hat mir viel vom Vierwaldstättersee und dem 2. Weltkrieg erzählt – obwohl er kaum noch hören und sehen konnte. Und er hatte einen tollen Humor.
  • Die Geschichten, die diese Menschen in den letzten fast 100 Jahren erlebt haben zu hören, war sehr spannend. Ich konnte viel erfahren. Er sagte mir, was im Leben wirklich wichtig ist und dass ich es in vollen Zügen geniessen soll. Seltsam für mich war, dass die Söhne dieses Mannes inzwischen selber bereits Rentner sind.
  • Ich konnte mit meiner Begleitperson leider kaum sprechen – das war etwas langweilig. Er hatte Demenz und wollte auf der Rückfahrt dauernd wieder aus dem Bus aussteigen, obwohl man ihm sagte, dass wir nun gemeinsam wieder zurück ins Altersheim fahren. Aber sonst war es voll OK.
Wir freuen uns bereits auf weitere Begegnungen. :) [hope & 3b]

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