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Berichte der einzelnen Wandergruppen...

Pragelpass

Der Tag begann um 6:15 Uhr. Wir besammelten uns müde am Bahnhof am Inseli. Suwarov nahm uns direkt in Empfang.

Wir stiegen in den Car und fuhren los nach Muoatathal. Die Stimmung im Car war noch ein wenig müde. Einige waren fit und einige waren noch im Tiefschlaf. Nach etwa 1 ½ h kamen wir an. Es wurden uns noch ein paar Informationen gegeben bevor es richtig los ging. Am Anfang ging es sehr steil hinauf - etwa 3 ½ h sind wird hinauf gewandert. Es war wirklich anstrengend aber auch schön. Um etwa 11:00 Uhr machten wir die Mittagspause an einem Fluss. Die Sonne schien und es war sehr heiss. Wir machten Feuer zum Bräteln. Alle waren wieder gestärkt und wir liefen um 12:15 Uhr wieder ab. Es ging wieder ein Stückchen hinauf. Viel Natur und frische Luft konnten wir fühlen und auch Atmen. Es ging noch etwa 1h bis wir den Pass erreichten. Angekommen am Pragel jubbelten wir, wir hattens geschafft!!! Es gab ein Restaurant, in welchem wir etwas konsumieren konnten. Die Toiletten konnten wir aber nicht benutzen ohne etwas zu konsumieren. Viele wollten aber wissen, wie sie aussehen und endlich wieder eine normale Toilette benutzen ohne Angst zu haben, dass irgendein Insekt am Po herumläuft. Wir gingen um halb zwei wieder weiter. Aber es ging alles bergab. Die Wege waren teils matschig aber schön. Heiss war es immer noch obwohl der Himmel sehr bewölkt war. So gegen Ende wanderten wir nur noch auf dem Asphalt bzw. auf den Strassenrand. Von weitem konnte man den Car schon sehen. Wir waren fix und fertig aber stolz. Es wurden noch ein paar Gruppenfotos von uns geschossen und die letzen Informationen gegeben. So gegen 16:00 Uhr furhen wir los. Sehr viele waren müde und schliefen. Es gab viele lustige Momente im Car. Um 17:45 Uhr sind wir etwa in Luzern angekommen. Die Lehrer lobten uns. Wir liefen schneller als sie dachten. [Von: Marina Kallenbach, Nina Di Gregorio und Almedina Jentsch]

 
Pragel  

Überquerung des Chrüzlipasses

 

Am Mittwochmorgen haben wir uns um 6.45 Uhr im Utenberg getroffen. Dort lernten wir „General Suworow“ kennen, der uns einen tollen Tag wünschte. Um 7.00 fuhren wir mit dem Car Richtung Sedrun los.

Nach 1 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir unser Etappenziel Sedrun, von wo wir durchs Chrüzlital auf den Chrüzlipass wanderten. Dazwischen gab es zwei Pausen, in denen wir Fotos machten und uns stärkten.

Nachdem uns die Sonne beim strengen und steilen Aufstieg auf den Rücken brannte, waren wir froh als auf dem Pass der kühlende Wind wehte. Unterwegs haben wir viele Tiere und Pflanzen gesehen, unter anderem: Alpenrosen, Enziane, Gämse und Murmeltiere.

Nach der Mittagspause auf dem Chrüzlipass waren wir bereit für den Abstieg. Dabei überquerten wir einige Schneefelder, Bäche und auch die Neat. Im letzten Drittel marschierten wir durch eine sehr steile Kuh- und Schafwiese. Bald darauf kamen wir endlich am Ziel Bristen an, wo wir eine Glacé geniessen durften. Um 18.30 Uhr stiegen wir in den Bus und nahmen Abschied von Bristen. 40 Minuten später kamen wir in Luzern an.

Dieser Tag war für uns sehr interessant und abwechslungsreich. Obwohl es sehr anstrengend und anspruchsvoll war, sind wir alle stolz dass wir die Wanderung heil hinter uns brachten.

Uns beeindruckte vor allem die wunderschöne Landschaften mit den Pflanzen und den Bächen.





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Oberalppass

 

Unsere Reise startete sehr feudal mit dem Car ab Schule Utenberg. Um 8.30Uhr konnten wir in Tschamut, das liegt zwischen Sedrun und der Oberalppasshöhe, losmarschieren. Die ersten 1 ½ Stunden waren echt steil und schon einige von uns kamen arg ins Schnaufen. Wir waren aber froh, dass wir nicht wie die Soldaten des Suworow noch Kanonen und Gewehre mitschleppen mussten. Auf der Passhöhe wurden wir aber mit einer grandiosen Ueberraschung belohnt: Uns erwartete General Suworow höchstpersönlich (Herr E. Schbli) und der Küche (Frau S. Witprächtiger und Begleiter) mitsamt echtem Pferd und warmer Suppe. Da staunten sogar die Touristen aus der ganzen Welt und alle wollten eine Foto machen.

Nach dieser Pause führte uns der Weg nun nur noch bergab. Innert 3 ½ Stunden gelangten wir zuerst gemütlich dem Oberalpsee entlang und dann etwas steiler hinunter bis nach Andermatt. Es waren wohl alle etwas müde aber auch stolz, dass wir den weiten Weg geschafft hatten.

 
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Panixerpass


 Am Mittwoch, 15. Juni trafen wir uns alle um 8.10 beim Bahnhof. Um 8.35Uhr fuhren wir mit dem Zug Richtung Thalwil... Dort kamen wir etwa 40 Minuten später an. Ab da nahmen wir einen weiteren Zug Richtung Ziegelbrücke, der ging etwas länger, etwa eine Stunde. Dann ging es schon wieder weiter – mit dem Zug bis Schwanden und danach mit dem Postauto bis Elm. Nach einem ersten Geschichtsvortrag über die politische und militärische Situation um 1799 machten wir uns motiviert auf den Weg zum Panixerpass. Erstmals ging es flach immer tiefer ins Sernfttal hinein. Schon nach der kurzen Marschzeit von ca. einer Stunde machten wir die Mittagspause. Und ab da ging es nur noch hoch und hoch und hoch und hoch... Und plötzlich trafen wir auf SCHNEE... und das im Sommer!!! Weiterhin ging es hoch und hoch und hoch, unterbrochen nur von kurzen Trinkhalten und Vorträgen zu Flora und Fauna sowie zur Geografie und Geologie des Gebietes. Von Schritt zu Schritt wurde es härter, es schmerzten die Beine, der Rücken plagte und die Blattern an den geschundenen Füssen wurden mit jeder Stunde quälender. Endlich war es so weit und wir kamen auf der Passhöhe bei 2407 m.ü.M. an. Zwischen den Felsen fand sich da oben eine sehr kleine Hütte, in der etwa 20 von uns schlafen durften. Die restlichen Mitwanderer mussten im Zelt übernachten. Die Nacht war kalt und feucht, Nebelschwaden zogen gespenstisch um die Hütte und Zelte. Am nächsten Tag wachten wir um 5.50 Uhr auf. Nach dem Frühstück – gebratenen Kartoffeln und heissem Früchtetee – und einem zweiten Geschichtsinput wanderten wir um ca. 7.30Uhr mit dem Ziel Rueun los. Zuerst einmal ging es steil hinunter, an gewissen Stellen mussten wir sehr vorsichtig laufen. Immer weiter und weiter ging es hinunter. Und von Meter zu Meter wurden die Beine schwerer. Nach etwa drei Stunden kamen wir in Panix an. Dort hatten wir die Gelegenheit, unsere Trinkflaschen wieder mit kaltem Brunnenwasser aufzufüllen. Dann ging es weiter und zwar den Berg hoch. In etwa vierzig Minuten schafften wir den Anstieg, ohne Murren und Klagen. Mit phantastischem Blick auf das Rheintal genossen wir unsere Mittagspause. Schliesslich ging es die letzten anderthalb Stunden bergab nach Rueun. Am Bahnhof Rueun – welch' Überraschung – erwartete uns General Suworow bzw. Herr Schibli, der sich als Generalissimus Suworov verkleidet hatte. Er gratulierte jedem von uns und begleitete uns dann auch zurück nach Luzern. Dort kamen wir um 17.25Uhr wieder an: Um einige Erfahrungen und Eindrücke reicher: Der Panixerpass – ein unvergessliches Erlebnis. [Dominik Schlagenhauf]

 
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Gotthard

Wir, die Gruppe vom Gotthard-Pass, mussten schon um 6.45 Uhr im Schulhaus Utenberg an traben. Die Car fahrt dauerte etwa 1.15 h und alle waren noch ein bisschen müde. Als wir aus dem Car ausstiegen, am Anfang des Passes, sahen wir die Kaserne von Airolo. Genau da fand auch der erste Kampf am Gotthard statt. Es war interessant zu sehen, wo die Soldaten früher durch wanderten, weil es teilweise schwierig begehbar war. Vor allem hatten sie damals noch Tiere und eine Menge Gepäck dabei. Es war beeindruckend, dass es trotz der Hitze noch so viele Schneehaufen gab. Viele kleine Seen funkelten in de Sonne und es gab viele steile Schluchten. Endlich, nach langem laufen, hatten wir Mittagspause und dann sahen wir plötzlich von weitem einen Mann, der angezogen war wie der General Suworow. Als der Mann näher kam erkannten wir den Mann, es war Herr Schibli. Man konnte auch ein Museum besichtigen und das Denkmal vom General Suworow. Als wir nach der Mittagspause weiter liefen, erreichten wir 5 Minuten später den höchsten Punkt unserer Wanderung. Dort gratulierten die Lehrpersonen jedem Schüler und Schülerin, für die Besteigung des Passes. Bei der Rückfahrt war es sehr ruhig im Car und viele schliefen. Als wir mit dem Car nach Hause fuhren, sahen wir die Teufelsbrücke und andere Schüler, die noch am wandern waren. [Sibylle]

 
gotthard  

 

 

 

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